Aktuell
Top 10 (Konzernberichte) 2009:
1. BASF-Gruppe
2. Siemens AG
3. BMW Group
4. RWE AG
5. Deutsche Bahn AG
6. Volkswagen
7. Daimler
8. BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
9. Landesbank Baden-Württemberg
10. Otto Group
-> gesammte Ergebnisliste (PDF)
Ergebnisse der Unternehmensbefragung (PDF)
Bewertungskriterien veröffentlicht
Workshop 18. März 2010, Hannover: Megathema Klimawandel, Berichtspflicht, Online oder Print – welchen Weg gehen Großunternehmen in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung?
>>zum Ranking der KMU Nachhaltigkeitsberichte
>>Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung
>>Dokumentation des Workshops zur Kriteriendiskussion 2009
Leitlinien für Berichte
Leitlinien für die Erstellung von Nachhaltigkeits-/CSR-Berichten liegen von verschiedenen Organisationen vor. Am bedeutendsten sind die Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI >www.globalreporting.org), die in einem intensiven internationalen Prozess unter Beteiligung von Unternehmen und NGOs erarbeitet wurden. Aktuell ist die Fassung der GRI-Leitlinien von 2002, allerdings werden sie ständig weiterentwickelt. Die nächste Version ist im Jahr 2005 zu erwarten.
Im Rahmen der Normenfamilie 14000 der International Standardization Organization (ISO) wurde in den vergangenen Jahren die – nicht zertifizierungsfähige – Norm ISO 14063 zur Umweltkommunikation erarbeitet. Sie stellt eine internationale Handlungsanleitung für Unternehmen und Organisationen dar und wird voraussichtlich Ende 2005 in Kraft treten (>www.iso.org).
Fokus Deutschland
Das IÖW hat zusammen mit dem Institut für Markt, Umwelt, Gesellschaft (imug) einen Leitfaden für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von kleinen und mittelständischen Unternehmen erstellt. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert (>www.nachhaltigkeitsberichte.net). Auch das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu >www.ifeu.de) hat einen Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung publiziert.
Einen Leitfaden zur branchenspezifischen Berichterstattung erarbeitet derzeit der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI >www.zvei.de). Der Verband der Deutschen Ingenieure (VDI >www.vdi.de) hat eine Anleitung zum Nachhaltigen Wirtschaften vorgelegt (VDI-Richtlinie 4070 Nachhaltiges Wirtschaften).
Normen zum Nachhaltigkeitsmanagement
Die ISO 14000-Normenfamilie zum Umweltmanagement erfährt mit der ISO 14063 zur Umweltkommunikation derzeit eine abschließende Ergänzung. Nun steht das Thema CSR auf dem Programm: Im Juli 2004 verständigte sich die ISO in Stockholm darauf, einen Leitfaden zu CSR zu erarbeiten (>www.iso.org).
Das deutsche Spiegelgremium zur Erarbeitung dieses Leitfadens wird im Dezember 2004 beim Deutschen Institut für Normung (DIN >www.din.de) nach den Spielregeln des Normenausschusses für Grundlagen des Umweltschutzes (NAGUS) gegründet. Das heißt, dass Vertreter aus Wirtschaft, NGOs, Politik und Wissenschaft an den Arbeiten beteiligt werden.
Ein Leitfaden zum CSR-Management liegt bereits vom österreichischen Normungsinstitut vor (ON >www.on-norm.at). Die französische Normungsorganisation AFNOR hat eine nationale Norm zum CSR-Management erarbeitet (>www.afnor.fr).
Eine Norm zum Nachhaltigkeitsmanagement stellt auch der SA 8000 von Social Accountability International (SAI) dar, der sich vor allem auf Arbeitsbedingungen bezieht (>www.sa8000.org).
Der AA 1000 Assurance Standard bezieht sich auf die Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten unter besonderer Berücksichtigung der Stakeholderansprüche (>www.accountability.org.uk).
