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Das IÖW/future-Ranking der KMU-Nachhaltigkeitsberichte

Bewertungskriterien

Die Bewertung der Berichte basiert auf einem eigens entwickelten Kriterienset, bestehend aus 26 sozialen, ökologischen, managementbezogenen und kommunikationsorientierten Einzelkriterien. Die Bewertungskriterien des KMU-Rankings folgen den Kriterien für die Nachhaltigkeits­berichterstattung der Großunternehmen. Diese wurden von IÖW und future 2005 erarbeitet und im Ranking 2009 im intensiven Dialog mit Unternehmen, Branchenverbänden der Wirtschaft, Wirtschaftsprüfern, Politik und Nichtregierungsorganisationen gänzlich neu entwickelt. Die Kriterien wurden an die spezifischen Belange der KMU angepasst und ebenfalls im Dialog mit den Interessengruppen abgestimmt. Für das Ranking 2011 wurden die Kriterien leicht überarbeitet und aktualisiert.

Bewertungsprozess

Das Ranking startet jeweils mit einer Befragung zum Stand der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Unternehmen, der Aktualisierung oder Überarbeitung der Bewertungskriterien und der Zusammenstellung der Stichprobe. In einem bundesweiten Aufruf werden alle KMU zur Einreichung ihres aktuellen Berichts eingeladen.

Vorauswahl

Alle eingehenden Berichte werden zunächst einer Vorauswahl unterzogen. Diese Auswahl stellt eine Grobanalyse dar, in der geprüft wird, ob die einzelnen Berichte der Bewertungssystematik des Kriteriensets grundsätzlich entsprechen. Hierfür müssen die inhaltlichen Bereiche (Mitarbeiterinteressen, Umweltschutz, Produkt- und Lieferkettenverantwortung) und die systemischen Anforderungen (Managementstrukturen, Dialog mit den Anspruchsgruppen, Ziele und Programme) in den Berichten hinreichend angesprochen werden. Die Berichte müssen in einer Form vorliegen, die den Anforderungen an die allgemeine Berichtsqualität grundsätzlich entspricht.

Bewertung

Die 40 besten Berichte gehen anschließend in den weiteren Bewertungsprozess ein. Der eigentliche Bewertungsprozess besteht aus mehreren Bewertungsphasen. Dabei wechseln standardisierte Bewertungen durch die Mitarbeiter/innen des Bewertungsteams mit internen und externen Qualitätssicherungsschleifen und Überarbeitungen der Bewertungen ab. Die interne Qualitätssicherung folgt zum einen je Bewertung dem Vier-Augen-Prinzip und gewährleistet zum anderen den branchen- und bewerterübergreifenden Abgleich der Bewertungen. Die externe Qualitätssicherung besteht aus einer Feedbackschleife mit den Unternehmen: Sie erhalten jeweils ihren Bewertungsbogen mit allen bewertungsrelevanten Angaben und können schriftlich auf Missverständnisse oder nicht berücksichtigte Informationen hinweisen. Internen und externen Qualitätssicherungen folgen jeweils Überarbeitungen und Branchenabgleiche durch die Branchenverantwortlichen. Ein nochmaliger Gesamtabgleich bildet den Abschluss des Bewertungsprozesses und die Basis für die detaillierten Auswertungen im Ergebnisbericht.

Die Bewertungskritierien zum Download (Version Ranking 2011)

Das vollständige Kriterienraster, inkl. Gewichtung der Kriterien, steht hier (pdf) zum Download bereit.

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